
Gravitas atelier
Zusammenfassung der Calls vom
Mai/Juni 2026


Herzlich willkommen
Bevor du startest möchte ich dir noch eine wichtige Sache mitgeben:
Alle Ergebnisse, die du dir hier mit den GPTs erarbeitest, kopierst du dir auf ein Dokument (z.B. word), diese Dokumente kannst du später in deinen Projekten sowohl in ChatGPT, als auch in Claude, hochladen, dann hat die KI den entsprechenden Kontext, denn:
DIE KI IST NUR SO GUT, WIE DU SIE MIT INFORMATIONEN FÜTTERST!
Los geht's
Inhalt:
1. Premiumangebot
2. Kundenavatar / Traumkunde / Soulclient
3. Positonierung
4. Messaging
5. Freebie / 0€-Produkt / Lead-Magnet
6. Sichtbarkeit
7. Die Customer Journey
8. Sales

1. Premiumangebot
Sobald du dich selbstständig machst, hörst du von überall: “Mach dich sichtbar!”, doch ich sage:
“Wenn du nicht weißt für was, für wen und wozu, verpufft jeder Content ins Leere.
(Content = Blog, Podcast, Vortrag, Website, Flyer, Social Media Posts, usw.)
Wenn dir das nicht klar ist, stiftest du beim Leser/Zuhörer Verwirrung und:
VERWIRRUNG VERHINDERT VERKÄUFE!
Rechenbeispiel:
Umsatzziel: ca. 120K
Stundenlohn: 120€ = 19 Coachings à 60 Minuten pro Woche
Stundenlohn: 250€ = 9 Coachings à 60 Minuten pro Woche
Frage: Wieviel Sessions schaffst du WIRKLICH jede Woche? Keine 9 bis 19? Dann kreiere stattdessen ein Angebot im 4-5 stelligen Bereich.
Richtwert: Plane ca. 20% deiner wöchentlichen Arbeitszeit für 1:1 Kunden ein, den Rest brauchst du für Vorbereitung, Nachbereitung, Ausarbeitungen, Buchhaltung, Marketing usw.
Ein Premium-Angebot beinhaltet die größtmögliche Transformation, den größten Raum, den du für deine Traumkund*innen/Soulclient im Angebot hast.
Mindfuck Nr. 1:
“Ich kann nicht so viel Geld nehmen, das muss sich noch jeder leisten können!”
Viele Anbieter sind zu günstig, weil sich niemand wegen ihnen schlecht fühlen soll, weil sie niemanden ausschließen wollen und weil sie fair sein wollen, doch damit entscheiden sie, was der Klient sich leisten kann.
Wenn er an dem Punkt steht und deine Lösung braucht, wird er alle Hebel in Bewegung setzen, um es möglich zu machen.
Mindfuck Nr. 2:
“Ich kann doch nicht mehr nehmen, als jemand, der studiert hat.”
Ein altes, chinesisches Sprichtwort lautet “Willst du etwas wissen, frage den Erfahrenen und nicht den Gelehrten!”
Menschen bezahlen für Lösungen, wie du sie dort hinbringst ist ihnen EGAL, ob du selbst diesen Weg gemeistert hast oder ob du einen Masterabschluss hast oder welche Ausbildung/Tool du nutzt, ist ihnen egal.
Beispiel: Wenn du hungrig bist und dir im Restaurant ein Essen bestellst, willst du die Lösung: satt werden, dabei interessiert es dich nicht, welchen Topf oder Löffel der Koch benutzt hat.
Der folgende KI-Assistent dient zur Ideenfindung, im Verlauf deines Business-Aufbaus wirst du dein Angebot immer wieder verändern oder weiter verfeinern, weil dir erst im Laufe der Zeit absolut klar wird, mit wem du arbeiten möchtest, welches Thema dir immer wichtiger wird oder wie du arbeiten möchtest.
Klick hier auf den Button und starte den Assistenten, klick auf “jetzt loslegen ” und starte den Chat, wenn er dich in dem Prozess nicht beim Namen nennen soll, kannst du ihm das im Chat schreiben.
Tipps für die Arbeit mit meinen KI-Assistenten:

Und jetzt viel Freude damit:

2. Kundenavatar / Traumkunde / Soulclient
Dein Avatar ist dein Traumkunde, dein Soulclient, die Person, mit der du gerne zusammen arbeiten möchtest.
Wenn du deinen Soulclient NICHT klar hast, kommunizierst du mit jedem und das bedeutet im Marketing:
Sprichst du zu jedem, sprichst du am Ende zu niemanden.
oder
Wer allen gefallen will, gefällt am Ende niemandem.
Du hast deinen Soulclient klar, wenn du seine Ängste kennst, seine geheimsten Wünsche, seine Beweggründe, was ihn nachts vom Schlafen abhält, was morgens seine ersten Gedanken sind.
Definition Avatar: Ein Avatar ist eine konkrete Person, an einem bestimmten Punkt in ihrem Leben, die eine Kaufentscheidung trifft.
Definition Zielgruppe: Kollektiv aus einem Feld (Geld, Beziehungen, Gesundheit), die alle grundsätzlich ein Interesse an einem bestimmten Thema hat, aber keine Kaufentscheidung trifft.
Beispiel: Du hältst einen Vortrag, das Publikum ist deine Zielgruppe, aber nicht jede von ihnen ist auch dein Soulclient.
Die Gefahr von “Life Coaching”:
Als Life Coach kannst du alle Felder abdecken (Geld, Beziehungen, Gesundheit), das gleicht jedoch einem Bauchladen in dem niemand kauft, weil sich niemand dort gut aufgehoben fühlt.
Beispiel: Das Augenlicht von Maria schwindet immer mehr. Doch sie lässt nichts unversucht und nimmt in Kauf, dass der Augen-Spezialist, der ihr Augenlicht retten kann, am anderen Ende des Landes sitzt und seine Behandlung 4-stellig kostet.
Die identitäre Zeitachse

Dein Soulclient war mal Baby, wird einmal Oma sein und irgendwo auf dieser Zeitachse ist der Punkt, an dem sie dich und dein Angebot braucht.
Nehmen wir als Beispiel die Mutter, am Anfang geht es ihr noch gut, doch im Laufe der Jahre brennt sie langsam aus, weil sie so viel alleine händeln muss. Sie glaubt, dass das so sein muss, doch in Wirklichkeit ist ihr Selbstwertgefühl im Keller und sie traut sich nicht knallhart für sich selbst einzustehen, vielleicht um ihre Ehe nicht zu gefährden.
Innerhalb dieser Lebensphase durchläuft sie mehrere Stufen. Die 1. Stufe “Ich weiß nicht, dass ich ein Problem habe” ignorieren wir, in dieser Phase besteht Kaufbereitschaft nicht mal im Ansatz.
2.Stufe: der Starter
Der Starter verspürt den ersten Schmerz, er will den Schmerz aber nicht spüren, ignoriert ihn, sucht Ablenkung, sucht höchtens schnelle Entlastung, nichts nachhaltiges (z.B. ein Wellnesstag). Der Starter ist noch sehr im Opfermodus, sieht die Ursache nicht bei sich, sondern im Außen und fühlt ein diffuses Unbehagen.
Beispiele:
Auch die Starter sind wenig investitionsbereit, weil sie das Problem noch nicht in seiner Gänze erkannt haben und nicht auf dem Schirm haben, dass sie selbst die Verantwortung für die Lösung tragen.
Die Starter sind sogenannte “Kopfschmerzkunden”, das heißt, sie werden dir Kopfschmerzen bereiten, weil sie von dir “gerettet” werden wollen, nicht umsetzen wollen, tausend Fragen haben und keine Verantwortung übernehmen werden.
Starter sind keine Premiumkunden, trotzdem “bespielen” wir sie mit Content, da sie “nachwachsen”!
3.Stufe: der Overcomer
Der Overcomer hat schon nach ersten Lösungen gesucht, er hat gemerkt, dass er ein Problem hat, weiß nur nicht, wo er anfangen soll, beginnt jedoch schon zu reflektieren. Der Overcomer ist offen, lernbereit, neugierig, ab hier ensteht Kaufbereitschaft.
Beispiele:
4.Stufe: der Thriver
Der Thriver zeichnet sich durch Wachstumsbereitschaft aus, erfindet keine Ausreden mehr, weiß, dass er ein Problem hat, hat schon erste Lösungen umgesetzt, investiert schnell.
Beispiele:
Alle Beispiele sind auf der Suche nach DER einen Lösung und merken irgendwann, dass das, was sie für die Lösung halten, keinen nachhaltigen Erfolg hatte.
Dann sehen sie deinen Content und erkennen:
“Ah, ich muss nicht nur mein Kind regulieren, sondern erstmal mich selbst!”
“Ah, ich habe gar nicht einfach Pech bei Männern, mein Selbstwertgefühl ist nur mein Leben lang schon im Keller.”
“Ah, ich muss gar nicht auf alles verzichten, ich muss mich auch regelmäßig bewegen.”
“Ah, ich muss gar nicht meine Ernährung drastisch umstellen, wenn die Ursache in meinem hohen Arbeitspensum steckt.”
Dann passiert die Identitäskollision: Sie wollen deine Lösung, dafür müssen sie hinschauen, loslassen, werden mit der Wahrheit konfrontiert, das ist emotional brutal - aber: an dieser Stelle entsteht die Kaufentscheidung für hochpreisige Programme, weil sie nicht länger in dieser Situation bleiben können.
Merksatz:
Menschen kaufen nicht dein krasses Angebot, sie kaufen, weil sie nicht länger dort bleiben KÖNNEN wo sie gerade stehen.
An dieser Stelle entsteht Sog-Marketing, du musst niemanden überzeugen, geschweige denn überreden, das übernimmt dein Marketing.
Warum? Weil du die Realität deines Soulclients an dieser Stelle seiner identitären Zeitachse in- und auswendig kennst.

Merksatz:
Du führst deinen Soulclient von dem schattigen Ufer auf die Sonnenseite des Flusses, welche Steine oder Brücken du dafür nutzt (deine Tools und Ausbildungen), ist deinem Kunden egal!
Beispiel: Jemand möchte eine eiskalte Cola trinken und es ist ihm egal, wie sie in die Flasche oder das Etikett auf die Flasche gekommen ist.
Menschen kaufen, wenn sie intrinsisch motiviert sind, das könnte zum Beispiel sein:
- zeit- und ortsunabhängig arbeiten
- eine Familie gründen
- sich wohl im eigenen Körper fühlen
- schmerzfrei sein
- den Absprung schaffen
- auswandern
- eine erfüllte Beziehung
Erarbeite mit folgendem KI-Assistenten deinen Soulclient:
Nicht jeder Mensch hat dasselbe Kaufverhalten, welche Käufertypen es gibt und wie sie Kaufentscheidungen treffen, findest du in dieser Aufstellung, hier zum Download:

3. Positonierung
Viele denken heutzutage, sie sind positioniert, sind es aber nicht. Tatsächlich sind sie selbstständig und vielleicht auch sichtbar, aber nicht am Markt positioniert.
Deine Positionierung entscheidet, wer dich wahrnimmt und wer bei dir kauft.
Positionierung ist deine Rolle, die du auf der Online-Bühne einnimmst und je nachdem, wie du wirkst, wie du bist und wie du sprichst, verliebt sich dein Soulclient in diese Rolle.
Und wenn du schon nicht weißt, wo du auf dieser Bühne stehst, wird es niemand wissen.
Bist du nicht sauber positioniert, bist du austauschbar.
Für den Fall, dass du nicht positioniert bist und zusätzlich der Umsatzschuh drückt, positionierst du dich über deine Preise.
Positioniere dich auch nicht über deine Tools (Human Design, Onlinekurse, Breathwork, Instagram, Yoga, Reiki, Life Coaching), denke dabei an den Koch, er positioniert sich nicht über seine Töpfe oder Löffel.
Menschen kaufen nie das Tool, sie kaufen das Ergebnis und das Ergebnis ist in deinem Transformationsversprechen formuliert.
Negativbeispiele:
“Ich helfe Frauen dabei, sichtbar zu werden.” (wozu?)
“Ich unterstütze dich dabei, dein volles Potenzial zu entfalten.” (bei was?)
“Ich hebe dein Money Mindset aufs nächste Level.” (für Krypto-Starter oder die erste Umsatz-Mio?)

Die 4 Säulen der Positionierung
Identität:
Welche Energie bringst du mit? Bist du eher ruhig und direkt, liebevoll, rebellisch? Wie sprichst du? Wie wirkst du? Das ist deine Identität und die muss nicht so aussehen wie bei allen anderen im Online-Business.
Der klassische Fehler: Man denkt, man muss auf Instagram den Hampelmann machen und durch Videos springen. Totaler Quatsch. Die Leute kaufen dich, nicht die Maske, die du aufsetzt.
Audience:
Das ist das Publikum. Hier kommt die identitäre Zeitachse ins Spiel: Man muss wissen, wo der Soulclient auf dieser Zeitachse steht, an welchem Punkt er gerade nicht mehr weiterkommt. Wer mit seinem Content die Starter anspricht, ist für Premiumkundinnen uninteressant. Das gilt für jeden Text, jeden Post, jeden Flyer.
Transformation:
Das ist das Ergebnis, das man verspricht (nicht die Tools). KI macht das generisch und das sieht man sofort. Wer KI-Texte unverändert nutzt, klingt wie alle anderen und spricht niemanden an. Die dritte Säule erfordert echte Sprache, Bilder im Kopf, konkrete Situationen.
Mechanismus:
Erst hier kommen die Tools ins Spiel, aber nur als Zusatz in der Positionierungsformel, nicht als Hauptbotschaft.
Die allgemeine Positionierungsformel (falls das leichter fallen sollte ) lautet:
„Ich helfe [Soul Client] dabei, [Outcome/Transformation] zu erreichen, indem ich [Mechanismus] durch [Positionierungs-Kern] anwende. “
Beispiel:
„Ich helfe strategisch denkenden Selbstständigen zwischen 2–7k Monatsumsatz, stabile 10k+ Monate zu erreichen, mit psychologischer Positionierung, Community Framing & System.“
Merksatz:
Sei nicht für alle da, sondern die Spezialistin für ..., um zu ...!
Denke an die Personen, die in Südeuropa mit den Speisekarten draußen vor der Tür stehen, um Gäste anzuwerben und im Gegensatz dazu das kleine Restaurant in einer Seitenstraße, dass das nicht nötig hat, weil es immer gut besucht ist.
Es hat einen kühlen Garten/Hinterhof und vielleicht nur 7 Gerichte auf der Karte, aber diese 7 Gerichte sind exquisit.
Dieses Restaurant ist wie eine Oase, du fühlst dich dort wohl und das schafft Vertrauen.
Vielleicht nicht für alle, aber für die Richtigen.
Kunden buchen nicht, weil du so nett bist, sondern weil du die Klarste bist.
Klar in dem, wer du bist, mit wem du arbeiten willst und mit wem nicht und welche Transformation du bei Menschen bewirken kannst.
Vielleicht ist das für viele unbequem, vielleicht sagst du, was dir auf den Nerv geht und wirst genau damit den Unterschied machen, das nennt man im Marketing Thougt Leadership.
Finde deine Positionierung jetzt mit diesem KI-Assistenten

4. Messaging
Jetzt, wo du weißt, wer du sein willst, wo du dich am Markt positionierst, mit was für Angeboten du raus willst, für wen das ist, wo derjenige auf der identitären Zeitachse steht, geht es erst jetzt um’s richtige Messaging.
Um genau die Worte und Sätze, die deinen Soulclient ins Herz treffen!
KI-generierte Texte
Bitte verlass dich mit deinen Texten NICHT auf die KI, ich weiß, wenn man ganz frisch dort unterwegs ist, klingen die Texte super, so, wie du die Worte niemals in dieser Geschwindigkeit finden würdest.
ABER: alte Hasen, wie ich, die schon ein paar Jahre mit der KI arbeiten, erkennen das sofort, da KI-Texte IMMER bestimmte Mermale haben und wir lesen den Text dann nicht zu Ende!
Bitte gehe nicht davon aus, dass deine Kund*innen das nicht erkennen, im worst case verlierst du potentielle Premiumkunden!
Bilder im Kopf
Deine Texte/Sprache treffen deine potentiellen Kund*innen genau dann ins Herz, wenn sie Bilder im Kopf entstehen lassen.
Statt “Du willst endlich abnehmen?” lieber “Du willst endlich abnehmen, um wieder mit deinen Kindern herumtoben zu können, ohne dass du dich nach ein paar Minuten japsend in den Sessel plumpsen lassen musst!”
Kommunizierst du dein Angebot generisch mit Buzzwords (Schlagwörter) wie Essenz, Leichtigkeit oder Potenzial wird es NICHT die Wirkung entfalten, die eigentlich möglich ist.
Conversion
Im Marketing sagen wir “wenn ein Beitrag, eine Sales-oder Landingpage genau das auslöst, was es soll (der Leser/User drückt den Button oder trägt sich irgendwo ein) konvertiert der Beitrag, die Page, usw.
Wenn ein Text nicht konvertiert, macht es wenig Sinn, mehr davon zu produzieren. Lerne und verbessere deine Texte/Erzählungen immer weiter!
Irgendwann wirst du Ads schalten wollen und Ads verstärken immer das, was schon da ist. Das bedeutet: Konvertiert schon nichts, werden dir Ads nicht den Arsc* retten und du verbrennst dein Geld.
Signale
Du sendest ständig Signale aus, also schreib nicht generisch oder langweilig, sonst fühlt sich niemand angesprochen, du bist frustriert und Menschen spüren das 10km gegen den Wind.
“DU KANNST NICHT NICHT KOMMUNIZIEREN.”
(Paul Watzlawick)
Achte auf deine Sprache und auch das, was du nicht sagst!
Kernthemen
Sprich nicht über 20 verschiedene Themen!
Ein Mindfuck, den jeder von uns kennt lautet: “Was soll ich denn noch erzählen, was nicht schon gesagt wurde?”
Das Geheimnis ist ganz einfach, beschränke dich auf 3-5 Kernthemen (Contentsäulen), pro Contentsäule gibt es verschiedene Themen und jedes Thema lässt sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten.
Zum einen merkt so niemand, dass du dich wiederholst UND das Gesagte/Geschriebene bleibt durch die Wiederholung besser im Gedächtnis und jeder bringt dich mit bestimmten Themen in Verbindung “Ach, das ist die, die ...!”
“5 Tipps für, ....” oder “3 Rituale gegen ...” liest kaum jemand noch, weil heutzutage JEDER Wissen und Informationen übers Internet bezieht. Was du dafür noch gut machen kannst “3 morgendliche Rituale, wie ich meine jahrelange Migräne losgeworden bin!”
Noch etwas: Niemand, absolut niemand, kann dein Thema so erzählen, wie du das kannst, weil du und deine Erfahrungen einmalig sind!
Merksatz:
VERWIRRUNG VERHINDERT VERKÄUFE!
und
VERTRAUEN VERKAUFT!
Vertrauen entsteht, wenn Menschen nach und nach verstehen, wofür du stehst.
Beispiel: Würde ich in meiner Nische über Selbstliebe, Businessaufbau, Stress, Marketing, Weiblichkeit, Positionierung, Nervensystemregulierung, Verkäufe oder Morgenroutine sprechen (was durchaus in meiner Nische Sinn macht), würde ich meine Community/Leser verwirren. Deswegen teile ich Content nur innerhalb meiner 3 Contentsäulen.
Menschen kaufen nicht, weil du so viel Wissen hast, sie kaufen, weil du die Klarste in der Kommunikation bist, dann entsteht Sicherheit und Sicherheit ist die wichtigste Grundlage für Kaufentscheidungen.
Und jetzt überlege, ob dir das mit generischen KI-Content gelingen würde?
Contentsäulen haben noch einen Vorteil: Du musst nicht ständig überlegen, worüber du sprechen willst.
Um deine Contentsäulen zu finden habe ich dir einen KI-Assistenten für ein Branding erstellt.
Mit diesem Assistenten erstellst du eine vollständige Markenstrategie als Grundlage für Content, Angebote, Website, Salespages und Marketing.
Außerdem habe ich dir noch einen KI-Assistenten erstellt, mit dem du deinen Content in Säulen, Themen und Blickwinkel unterteilen kannst, um es leichter bei deiner Content-Erstellung zu haben!
Die Ergebnisse dienen dir zur Orientierung, denn du hast gelernt, deine eigenen Texte zu entwickeln!
HINWEISE:
Lade für den Branding GPT deinen Soulclient, dein Premium-Angebot und deine Positionierung über das + hoch.
Lade für den Content GPT deinen ausgearbeiteten Soulclient und dein ausgearbeitetes Branding über das + hoch.


5. Freebie / 0€-Produkt / Lead-Magnet
Der Begriff “Freebie” darf heute nicht mehr in dieser Form verwendet werden, denn es ist nicht “frei” bzw. kostenlos, wenn die Kund*innen mit ihrer E-Mail-Adresse “bezahlen”.
In dieser Zusammenfassung nenne ich es der Einfachhalt trotzdem Freebie.
Ein Freebie ist kein kostenloses Ding, um E-Mail-Adressen einzusammeln, so etwas wie Checklisten, Tipps oder 5 Schritte suchen die Menschen heutzutage nicht mehr, fehlendes Wissen und Informationen bekommt jeder über Google, ChatGPT, usw.
Was Menschen heutzutage suchen ist Orientierung, aha-Momente, Erleichterung, Entlastung oder Hoffnung.
Ein Freebie dient dazu, dich und deine Arbeitsweise kennenzulernen.
Zum Beispiel:
Ein gutes Freebie baut für dich Vertrauen auf, macht Lösungen sichtbar und bereitet auf den nächsten Schritt vor.
Es geht nicht darum möglichst viele Menschen für dein Freebie zu begeistern, sondern die Richtigen. Im Marketing sprechen wir von der E-Mail-Liste so:
In der Liste steckt das Geld!
Warum? Weil alles deine eigenen Kontakte/Interessentinnen sind, niemand kann sie dir nehmen und du wirst unabhängig von den Social-Media-Plattformen.
Es gibt viele verschiedene Arten von Freebies und es gibt nicht die einzig wahre Lösung, die für alle funktioniert.
Ein konvertierendes Freebie ist abhängig von dir, deinem Thema, deiner Zielgruppe und deiner Positionierung.
Ein Freebie ist ein Einstieg, das strategisch aufs Premium-Angebot einzahlt.
Merksatz:
Was muss ein Mensch verstanden haben, bevor er bereit ist, mit mir zu arbeiten.
Du darfst die Slides der Präsentation sowie die Seiten erweitern und verkürzen, diese Frameworks dienen dir zur Orientierung.
Und wenn du jetzt noch keine Idee für ein Freebie hast, nutze diesen KI-Assistenten:

6. Sichtbarkeit
Inzwischen hast du ein Angebot entwickelt. Du weißt, mit wem du arbeiten möchtest. Du hast deinen Soul Client definiert, deine Positionierung geschärft, eine Arbeitsprobe von dir für 0€ und beginnst langsam die richtigen Worte für dein Business zu finden.
Und jetzt kommt der Punkt, an dem alles zusammenläuft.
Denn irgendwann reicht es nicht mehr, Klarheit nur für dich selbst zu haben.
Irgendwann müssen andere Menschen verstehen, wie du denkst, wie du arbeitest und warum deine Arbeit wertvoll ist.
Genau an dieser Stelle entsteht bei vielen plötzlich Druck, weil das Thema Sichtbarkeit sofort bestimmte Bilder im Kopf erzeugt.
Sie sehen Frauen, die morgens schon mit dem Handy durchs Badezimmer laufen. Sie sehen Reels mit schnellen Schnitten. Menschen, die jeden Gedanken sofort veröffentlichen. Menschen, die ständig online sind und scheinbar ihr ganzes Leben dokumentieren.
Und vielleicht kennst du diesen Gedanken: "So möchte ich eigentlich gar nicht arbeiten." und das ist vollkommen verständlich.
Denn viele Frauen, die heute ein Business aufbauen, haben bereits ein halbes Leben hinter sich. Sie haben Verantwortung getragen, Familien organisiert, Unternehmen geführt, Krisen gemeistert und Entscheidungen getroffen.
Und plötzlich landen sie in einer Welt, in der sie das Gefühl bekommen, sie müssten sich permanent selbst darstellen, damit sie überhaupt wahrgenommen werden.
Natürlich entsteht da Widerstand.
Vor allem dann, wenn das Business plötzlich beginnt, sich nur noch um Marketing zu drehen.
Und irgendwann passiert etwas Merkwürdiges.
Du setzt dich hin, um einen Beitrag zu schreiben, und plötzlich klingt alles vorsichtiger, du relativierst, schwächst Aussagen ab.
Du fragst dich ständig, wie das bei anderen ankommt.
Und genau dort beginnt für viele der eigentliche Konflikt, denn die meisten haben gar kein Problem damit, gesehen zu werden.
Sie haben ein Problem mit der Art von Sichtbarkeit, die ihnen heute überall verkauft wird!
Du willst nicht den ganzen Tag performen, dich wie eine Kunstfigur fühlen.
Du möchtest deine Arbeit machen, Menschen helfen, ein gutes Business aufbauen, das dich nicht ausbrennt und bei dem du trotz allem du selbst sein kannst.
Deshalb möchte ich dir jetzt ein anderes Bild von Sichtbarkeit zeigen:
Denn echte Sichtbarkeit bedeutet nicht, dass möglichst viele Menschen dein Gesicht sehen. Echte Sichtbarkeit bedeutet, dass Menschen verstehen, wie du denkst.
Mehr ist es erstmal gar nicht.
Wenn jemand einen Blogartikel von dir liest und plötzlich sein eigenes Problem besser versteht, dann ist das Sichtbarkeit.
Wenn jemand nach einem Gespräch mit dir nach Hause fährt und noch Stunden später über einen Gedanken von dir nachdenkt, dann ist das Sichtbarkeit.
Wenn jemand deine Webseite verlässt und das Gefühl hat: "Endlich spricht das mal jemand aus.", dann ist das Sichtbarkeit.
Wenn jemand deinen Namen hört und sofort bestimmte Gedanken mit dir verbindet, dann ist das Sichtbarkeit.
Natürlich kann Social Media dazugehören, aber Social Media ist nur EIN möglicher Kontaktpunkt.
Nur weil jemand ständig auftaucht, bedeutet das noch lange nicht, dass Menschen dieser Person vertrauen.
Vertrauen entsteht ganz woanders: Menschen vertrauen den Personen, bei denen sie das Gefühl haben:
"Diese Frau weiß wirklich, wovon sie spricht."
"Diese Frau versucht gerade nicht, mir was anzudrehen."
"Diese Frau wirkt wie sie selbst."

Und genau deshalb funktioniert Sichtbarkeit für viele erfahrene Frauen anders als für Menschen, deren Business darauf basiert, möglichst viel Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Viele Menschen suchen heute etwas ganz anderes.
Sie suchen Orientierung, Klarheit, Erfahrung, sie suchen jemanden, der Dinge verständlich erklären kann, der Zusammenhänge erkennt, der ein Problem beschreiben kann und dabei das Gefühl auslöst:
"Genau das beschäftigt mich!"
Und genau deshalb entsteht Vertrauen heute genau dort, wo Menschen sich verstanden fühlen. Nicht das, WAS du sagst, sondern, wie sie sich fühlen, WENN du es sagst.
Deshalb möchte ich, dass du Sichtbarkeit ab heute anders betrachtest.
Sichtbarkeit bedeutet nicht, ständig Inhalte produzieren zu müssen.
Sichtbarkeit bedeutet, Menschen einen Einblick in deine Gedankenwelt zu geben, zu zeigen, wie du Probleme betrachtest, wie du arbeitest und welche Haltung hinter deiner Arbeit steckt.
Und das kann auf ganz unterschiedliche Weise passieren:
Über Gespräche, Vorträge, Workshops, Webseite, Blogartikel, Pinterest, Social Media, Empfehlungen, über die Art, wie du schreibst, die Art, wie du denkst.
All diese Dinge haben dieselbe Aufgabe: Menschen sollen langsam verstehen, wer du bist und warum sie dir vertrauen können und genau deshalb gibt es nicht die eine richtige Form von Sichtbarkeit.
Deshalb möchte ich, dass du aufhörst, dich mit Menschen zu vergleichen, die ein völlig anderes Businessmodell und oft auch eine völlig andere Persönlichkeit haben.
Sichtbarkeit darf sich nach dir anfühlen.
Sichtbarkeit ist der Moment, in dem Menschen verstehen, wer du bist, ohne dass du versuchst, jemand anderes zu sein.

7. Die Customer journey
Das Kernproblem, das viele übersehen
Die meisten Unternehmerinnen denken, sie müssen einfach noch sichtbarer werden, noch mehr posten, noch mehr Flyer verteilen, noch mehr Termine machen. Dabei fehlt häufig etwas ganz anderes: ein klarer Weg für die Menschen, die bereits aufmerksam geworden sind.
Das Bild dazu: Du lädst jemanden zu dir nach Hause ein. Die Person steht im Flur. Und dann passiert — nichts.
Kein "Herzlich willkommen", kein "Geh doch mal da lang, hier bist du richtig." Niemand würde das privat so machen. Aber im Online-Business passiert genau das ständig. Und wenn nichts passiert, gehen die Leute wieder.
Nicht mehr Content ist die Lösung. Sondern ein klarer Weg durch dein Angebot.

Die 6 Phasen der Kundenreise
Diese Phasen laufen immer in diese Richtung, manchmal in 5 Minuten, manchmal in 5 Monaten.
Phase 1 — Aufmerksamkeit
Hier beginnt eure gemeinsame Geschichte. Über eine Empfehlung, Google, Pinterest, Social Media, einen Vortrag, einen kostenlosen Workshop oder einen Flyer. In diese Phase fließt bei den meisten Unternehmerinnen sehr viel Energie — Webseite erstellen, Profil aufbauen. Das ist wichtig, aber die eigentliche Arbeit beginnt erst danach.
Phase 2 — Neugierde
Die Person stolpert über dich und denkt: "Das klingt interessant." Mehr nicht. Interessant bedeutet nicht kaufen. Es bedeutet: ich brauche mehr. Sie fängt an, deinen Podcast zu hören, Blogartikel zu lesen, deine Webseite durchzugehen, sich für den Newsletter einzutragen. In dieser Phase entscheidet sich, ob jemand weitergeht oder wieder verschwindet.
Phase 3 — Vertrauen
Menschen kaufen selten, weil sie etwas verstanden haben. Sie kaufen, weil sie sich verstanden fühlen. In dieser Phase fragen sie sich: Versteht sie meine Situation? Hat sie Erfahrung? Kannst du das durch deine eigene Geschichte belegen? Deine Heldinnenreise, deine eigene Transformation, Testimonials. Positionierung, Messaging und Sichtbarkeit spielen hier zusammen und sind deine Belege.
Phase 4 — Identifikation
Das passiert, wenn jemand etwas von dir liest, hört oder sieht und denkt: "Woher weiß die das? Kann die in meinen Kopf gucken? Willkommen in meiner Welt, genau so geht es mir jeden Tag." Die Person fühlt sich gemeint. Sie identifiziert sich mit dir. Vertrauen allein reicht nicht, man vertraut vielen Menschen, kauft aber nicht bei jedem.
Phase 5 — Sicherheit
Sicherheit entsteht nicht durch noch mehr Informationen. Sie entsteht, wenn Menschen verstehen, was du machst, für wen du da bist und welches Problem du löst. Sie fragen sich: Hat sie einen klaren Plan? Hat sie Haltung? Gibt sie mir Orientierung? Kleine Erfahrungen helfen hier — ein Leadmagnet, ein Podcast, ein Blogartikel — Arbeitsproben, die bereits zeigen, wie du arbeitest.
Phase 6 — Entscheidung
Wenn alles stimmt und passt, fällt die Kaufentscheidung. Irgendwann kommt der Moment: "Genau das suche ich. Jetzt ergibt alles Sinn."
Was daraus folgt: Praktische Konsequenzen
Menschen müssen ab Sekunde 1 die Möglichkeit haben, bei dir einen Call zu buchen.
Ein Premiumangebot verkauft sich selten über einen Zahlungslink. Es gibt Menschen, die sofort kaufen, aber es gibt auch welche, die noch 2–3 Fragen haben. Für die muss der Call-Link immer verfügbar sein, auch mitten in der Nacht. Wer dich um 2 Uhr früh findet, während sie gerade in einem emotionalen Tief stecken, und dann nirgendwo einen nächsten Schritt finden, der ist am nächsten Morgen vielleicht schon wieder weg. Das Momentum ist eine zerbrechliche Sache.
Die Struktur der Calls bei Premiumangeboten:
Es braucht keine Massen von Calls, aber eine klare Struktur:
Wichtig: Wer den Call bucht und nicht erscheint, ohne ihn abzusagen, wird kein Kunde. Das ist eine klare Energie. Du kannst das bereits beim Call-Link kommunizieren: "Bitte bucht nur, wenn ihr wirklich kommt. Wer nicht kann, sagt ab."
Buchungs-Tools: Für den Anfang reicht ein kostenloses Tool wie Calendly. Du richtest feste Slots ein (z. B. mittwochsvormittags oder donnerstagnachmittags), verlinkst das auf deiner Webseite, völlig unkompliziert.
Die Buyer Journey: Was Menschen alles kaufen können
Neben der Kundenreise gibt es auch eine sogenannte Buyer Journey, also alles, was jemand auf dem Weg zu dir kaufen kann. Wer nur ein einziges Premiumangebot hat und danach nichts mehr, muss immer wieder neue Kunden akquirieren. Das ist anstrengend.
Leichter wird es, wenn es eine Stufenleiter gibt: Ein Leadmagnet holt die E-Mail-Adresse. Vielleicht gibt es dann einen Minikurs, eine Meditation, einen kleinen Workshop. Und irgendwann kommt das große Angebot und die Person sagt: "Jetzt ist es genau richtig."
Die 7 Content-Themen, die du mit dem Branding- und dann mit dem Content GPT erarbeitet hast, können jeweils als Grundlage für ein eigenes Produkt dienen, vielleicht hilft dir das bei der Zusammenstellung deiner Offer Suite (Angebots-oder Produkttreppe).
Newsletter: Der Newsletter ist nicht dazu da, ausschließlich Angebote rauszuschicken. Er baut Vertrauen auf. Wer in deiner Liste ist, gehört zu deiner Welt, selbst wenn du mal eine längere Pause machst. Eine Öffnungsrate von 30–40% ist gut, 50% sehr gut. Was jemanden zum Öffnen bringt, hängt fast ausschließlich an der Betreffzeile (Messaging!!)
Zur KI: Was sie kann und was sie nicht ersetzen kann
KI ist ein Gerüst, kein Ghostwriter. Ich nutze sie selbst täglich, als Struktur oder als Beschleuniger, aber ich formuliere meine Texte immer um. Wer nur an der Oberfläche von KI-Tools kratzt, wird keine Ergebnisse bekommen, die den Unterschied machen.
Was ich erkenne und was andere zunehmend auch erkennen: Es gibt bestimmte Merkmale — Wortwahl, Satzbau, bestimmte Emojis, eine gewisse Flachheit im Ton — die sofort verraten, dass ein Text nicht von einem Menschen geschrieben wurde. Ich habe mich einmal von einem Newsletter abgemeldet, weil ich das auf halber Strecke gemerkt habe, und zwar bei jemanden mit über 90.000 Followern. Das ist kein Problem der KI selbst, es ist ein Problem, wenn man KI-Texte unverändert veröffentlicht.
Praktischer Tipp: Arbeitet in ChatGPT mit der Memory-Funktion und mit Projektordnern. Ladet alle eure erarbeiteten Dokumente hoch — Soulclient, Positionierung, Brandsheet, Premiumangebot, es können auch eigene Texte oder geskriptete Sprachnachrichten sein. Dann lernt die KI euch kennen und schreibt entsprechend näher an eurem Stil. Wichtig: Memory-Funktion in den Einstellungen aktivieren.
Die wichtigste Erinnerung für diesen Part
Stellt euch immer vor: Die Menschen stehen im Flur. Sie sind da. Und jetzt? Führt sie. Sagt ihnen, wo sie als nächstes hingehen können. Zeigt ihnen den Weg. Denn wenn nichts passiert, gehen sie wieder.

8. sales
Was ein Verkaufsgespräch wirklich ist
Verkaufen bedeutet nicht, jemanden zu überzeugen. Es bedeutet herauszufinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist. Das ist alles.
Viele Coaches und Dienstleisterinnen schrecken innerlich zurück, wenn sie das Wort Sales hören, weil sie sich vorstellen, jemandem etwas aufzuschwatzen. Dieser innere Rückzieher ist spürbar, potenzielle Kunden nehmen das wahr und ziehen sich dann auch zurück.
Deshalb: Wir nennen diese Gespräche nicht Sales Call. Ein Name wie "Almost-in Call", "Strategie-Call" oder "Stressfrei-Call" funktioniert genauso, irgendetwas, was zu eurem Business passt. Das hier nennen wir nur intern Sales Call, damit keine Missverständnisse entstehen.
Der größte Fehler, den die meisten in einem solchen Gespräch machen: Sie reden viel zu früh über ihr Angebot, ihre Methoden, die Module, die Pakete, die Preise. Das hat dort nichts verloren, zumindest nicht am Anfang. Gute Gespräche beginnen immer beim anderen Menschen, nicht bei dir.
Die Struktur: Zwei Calls, ein roter Faden
Call 1 — Der Setting Call (15 Minuten)
Dieser erste Call ist ausschließlich dafür da, zu schauen, ob es matcht. Nicht mehr.
Nichts ist für dein Unternehmen gefährlicher als unpassende und unzufriedene Kunden. Sie kosten dich Zeit, Energie, Nerven und im schlimmsten Fall kommen sie am Ende mit einem Anwalt um die Ecke. Das ist alles schon passiert, auch erfahrenen Mentorinnen mit Tausenden Followerinnen.
Deswegen filtert dieser erste Call vor.
Der Ablauf:
1. Ja-Loop zum Einstieg
Fang mit 2–3 einfachen Fragen an, auf die die Person auf jeden Fall Ja antwortet. Zum Beispiel: "Du hattest mir ja schon bei Instagram geschrieben, da hatten wir schon über deine Herausforderungen gesprochen, richtig? Ja. Und deswegen haben wir uns heute hier verabredet — korrekt? Ja."
Diese Fragen haben nur ein Ziel: das Nervensystem beruhigen. Die Person ist angespannt, weil sie erwartet, dass ihr gleich etwas aufgeschwatzt wird. Der Ja-Loop nimmt diese Anspannung.
2. Den Rahmen setzen
Direkt danach klar kommunizieren, dass es heute nicht darum geht, ein Angebot zu machen oder etwas zu verkaufen. Erklär kurz, warum du so vorgehst und frag dann: "Ist dieses Vorgehen so okay für dich?" Wieder ein Ja.
3. Ist-Zustand verstehen
Jetzt kommen die Fragen: Wo steht die Person? Welche Situation hat sie? Welche Herausforderungen? Nur ankratzen, nicht in die Tiefe gehen, der Call dauert ja nur 15 Minuten. Wenn jemand anfängt auszuholen und wirklich alles auszupacken, kurz stoppen: "Das hilft mir sehr, deine Situation zu verstehen, aber das ist noch ein Schritt zu früh für heute."
Zusätzlich kann man fragen: Was hast du schon versucht, um das zu ändern? Wie lange denkst du schon darüber nach?
4. Qualifizierung — die entscheidende Frage
An irgendeinem Punkt in diesem Call kommt die Frage, die viele nicht stellen wollen: "Bist du grundsätzlich in der Lage, vierstellig in dich zu investieren?"
Wenn die Antwort nein ist: kein Drama. Dann macht ihr einen sauberen Exit. Frag, wann sie glaubt, dass sie das könnte. Wenn sie sagt "In 6 Monaten", dann verabredet ihr euch direkt für in 6 Monaten. Das ist kein verlorener Kontakt, das ist eine offene Tür.
Es gibt auch Coaches, die es noch direkter sagen: "Bist du grundsätzlich bereit, 3.000€ in dich zu investieren?" Das ist eine Frage der eigenen Haltung und des Stils.
5. Abschluss und Zusammenfassung
Am Ende alles nochmal zusammenfassen: Was hat sie schon probiert, was hat sie noch nicht erreicht, was will sie eigentlich. Und dann immer die intrinsische Motivation aufdecken, das Warum hinter dem Warum. Nicht "Ich will abnehmen", sondern "Ich will, dass meine Kinder eine Mutter haben, die mit ihnen rumtobt."
Das ist das eigentliche Warum.
Dann fragen: "Ist dir sonst noch etwas wichtig?"
Und wenn alles passt: "Dann lass uns noch mal sprechen, ich arbeite dir bis übermorgen ein Angebot aus."
Direkt den nächsten Termin festmachen, maximal 4 Tage später, besser 2 Tage. Nicht mehr, es werden Gedanken, Ängste und Zweifel hochkommen, und die machen schnell einen Strich durch die Rechnung, das kannst du auch genau so erklären, dann reflektiert deine potenzielle Kundin direkt ihre Gedanken.
6. Terminverbindlichkeit kommunizieren
Klar sagen: Wenn du diesen Call nicht halten kannst, bitte absagen. Und wer einfach nicht erscheint, wird kein Kunde bei dir. Das ist keine Strenge, das ist Schutz deiner eigenen Zeit. Du arbeitest mit Menschen zusammen, die zuverlässig sind. Wer dich schon beim zweiten Call ghostet, wird nicht so umsetzen wie möglich und in der Zusammenarbeit nicht das erreichen, was möglich wäre.
Call 2 — Der Closing Call
Das ist das eigentliche Gespräch, in dem das Angebot vorgestellt wird und eine Entscheidung fällt.
Der Ablauf:
1. Wieder mit einem Ja-Loop starten
Die Person ist immer noch angespannt, jetzt noch mehr, weil sie weiß, dass jetzt der entscheidende Call kommt. Also wieder ankommen lassen. 2–3 einfache Fragen zum Thema, kein Small Talk über das Wetter.
2. Vereinbarung für dieses Gespräch treffen
Zu Beginn klar machen: "Dieses Gespräch ist ein Safe Space. Jeder ist transparent, jeder ist ehrlich, niemand hält etwas zurück, denn es geht hier um deinen nächsten wichtigen Schritt."
Und dann die entscheidende Ansage: "Am Ende dieses Gesprächs fällen wir eine klare Entscheidung. Wir gehen nicht ohne eine Entscheidung auseinander. Es gibt am Ende nur zwei Möglichkeiten: ein Ja oder ein Nein. Ist das so okay für dich?" Ja.
Diese Verbindlichkeit am Anfang zu setzen, verhindert das klassische "Huch, das ist aber teuer, ich muss noch mal drüber schlafen" am Ende, denn alles wurde bereits angesprochen.
3. Nochmals in die Tiefe gehen
Jetzt können tiefere Fragen gestellt werden: Wo willst du genau hin? Auf wen wird deine Veränderung noch Einfluss haben — Familie, Kinder, Partner? Bist du jemand, der Ratschläge gut annehmen kann? Wie soll dein Alltag in 6 Monaten aussehen? Bis wann willst du das erreicht haben? Was steckt noch dahinter?
Und dann: Hast du einen Plan B? Und ist der Plan B wirklich eine Option?
4. Das Angebot vorstellen
Dann sagst du: "Mit dem, was ich jetzt von dir weiß und gehört habe, kann ich dir versichern, dass ich dir helfen kann." Nenn kurz, welche Probleme du siehst und was du gemeinsam lösen willst. Dann: "Darf ich dir zeigen, wie das für dich aussehen könnte?" Ja.
Das Angebot selbst ist kurz und klar (TIPP: Sprich langsamer als normal!): Warum du das machst (deine Geschichte, deine Befähigung), 3–5 Methoden die du einsetzt, das Format, das Ergebnis, das Investment. Wenn du Testimonials hast, können die hier eingeblendet werden, falls du eine Präsentation teilst.
5. Die Stille aushalten
Dann die Frage: "Sollen wir das jetzt gemeinsam diese 3 Monate angehen?" Und dann: nichts sagen! Warten!
Das ist das Schwerste, aber wer jetzt anfängt zu reden, fängt an sich zu erklären und zu rechtfertigen. Also: Stille aushalten!!!
Wenn sie Ja sagt, Zahlungsmodalitäten klären, Link schicken, Vertrag ggf. online unterschreiben lassen. Wenn Nachfragen kommen, beantworten — und dann wieder nach vorne: "Sollen wir diesen Weg gemeinsam gehen?"
6. Einwände behandeln
Die klassischen Einwände können kommen: "Ich muss noch mit meinem Mann sprechen", "Ich muss eine Nacht drüber schlafen", "Das ist gerade viel." Das ist normal.
Wenn im Call absolut kein Abschluss zustande kommt: maximal 24 Stunden Zeit geben. Und beim Verabschieden klar sagen: "Wenn wir jetzt auseinandergehen, werden Ängste und Zweifel hochkommen. Das ist normal. Verlier dabei bitte nicht aus den Augen, was du wirklich willst." Den Wunschzustand nochmal benennen, das, was die Person im Gespräch selbst formuliert hat.
Was viele vergessen: Verkaufen beginnt viel früher
Das eigentliche Verkaufen beginnt nicht im Call. Es beginnt mit deinem Content, deinem Messaging, deiner Positionierung. Bis eine Person in einem Sales Call bei dir sitzt, hat sie emotional schon längst gekauft. Die Salescalls sind nur noch der letzte Schritt: herausfinden, ob es passt, und zu welchen Bedingungen.
Wenn alles davor stimmt — Soulclient, Positionierung, Angebot, Vertrauen — dann wird dieser Schritt leicht. Es ist dann einfach nur ein Gespräch. Denn du entscheidest nicht für den anderen, ob er kaufen soll. Das ist seine Entscheidung. Deine Aufgabe ist, den Rahmen zu schaffen, in dem diese Entscheidung klar werden und getroffen werden kann.
Praktisches: Skript und Zahlungsabwicklung
Skript ausarbeiten: Es lohnt sich, für beide Calls ein eigenes Skript zu entwickeln — als roter Faden für sich selbst und als Grundlage, falls irgendwann jemand anderes diese Calls für dich übernimmt (zum Beispiel eine VA (virtuelle Assistentin) auf Provisionsbasis).

danke für alles
Es war mir eine große Freude, dich auf diesem Weg begleitet zu haben, danke für dein Vertrauen in mich, ich hoffe, es sind einige Groschen gefallen.
Ich werde dieses Programm noch um die Themen Automatisierung & Funnel, Manychat, Claude AI und KI-Workflows erweitern, damit mehr Platz für die eigentliche Arbeit am Kunden bleibt UND das Business weiterläuft, wenn das Leben mal dazwischen funkt.
Viele Prozesse rund um ein Online-Business lassen sich automatisieren, baby-eier-leicht (haben meine Töchter früher immer gesagt).
Jetzt freue ich mich über ein ehrliches Testimonial von dir, dafür habe ich wieder ein Google-Formular erstellt, klick einfach auf den Button und beantworte mir ein paar Fragen.
P.S.: Auch solche Testimonials kann ein KI-Workflow mit Claude AI permanent auswerten und für dich auf deiner Webseite (oder woanders) platzieren, ohne dein Zutun. Gegenlesen sollte man trotzdem noch.